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Auskunft über die Höhe der Versorgung

Das NLBV erhält öfters Anfragen von Beamtinnen und Beamten über die Höhe der Versorgung, die bei einer Versetzung in den Ruhestand zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden kann.

Wir kommen derartigen Auskunftsbegehren im Rahmen unserer Kapazitäten kostenlos nach. Für Beamtinnen und Beamte, deren Ruhestand nicht zeitnah bevorsteht und bei denen keine besonderen Gründe für eine personenbezogene Auskunft vorliegen, können allerdings nur allgemeine Auskünfte erteilt werden.
Eine konkrete Berechnung wird nur erstellt, wenn

  • das 53. Lebensjahr vollendet ist und soweit schon eine Auskunft erteilt wurde seit dem mindestens 3 Jahre vergangen sind
    oder
  • Anlass zu der Annahme besteht, dass eventuell in nächster Zeit die Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit erfolgt.

Eine "Beamtenberatungsstelle für Pensionen“ oder auch eine "Informationsauskunft für Altersbezüge e.K." fordert einige Lehrerinnen und Lehrer auf, Auskünfte zu ihren Dienstzeiten zu geben. Sie erstellt daraufhin Berechnungen über die erworbene Versorgungsanwartschaft und fügt dem Schreiben eine Rechnung bei mit der Aufforderung, diese zu bezahlen.

Diese Organisation ist weder eine Behörde noch staatlich autorisiert, verbindliche Auskünfte zu erteilen. Lehrerinnen und Lehrer und sonstige Beamtinnen und Beamte sind nicht verpflichtet, mit solchen privatrechtlichen Firmen zusammen zu arbeiten und sich derartige Auskünfte von dort geben zu lassen. Die Kostenerhebung für solche Auskünfte beruht nicht auf der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) oder einer anderen landesrechtlichen Vorschrift.

Auch der Verband der Lehrer Hessen (VDL) warnt mit einer Aufzählung weiterer Firmennamen auf seiner Internetseite vor derartigen privaten Anbietern. Der VDL schreibt:

"Wir möchten Sie darauf hinweisen, sensibel mit Ihren Daten umzugehen und sich durch solche Mails nicht verunsichern zu lassen. Ihre persönlichen Informationen sollen und dürfen zu keinem Zeitpunkt durch Sekretariate oder andere Lehrkräfte an Versicherungsunternehmen weitergegeben werden, wenn Sie es nicht ausdrücklich wünschen. Dubiose Versicherungsmakler versuchen über solche Winkelzüge ihr Glück. Vereiteln Sie diese Versuche und achten Sie auf fragwürdige Mails."

Das NLBV kann sich dieser Empfehlung nur anschließen. Das gilt natürlich nicht nur für Lehrkräfte, sondern für alle Beamtinnen und Beamten.

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